Donnerstag, 23.02.2012

Aktuell



FVDZ ruft Zahnärzteschaft zum Protest gegen geplante GOZ-Novelle auf

„Unveränderter Punktwert ist Gipfel der Unverfrorenheit“ – Missachtung eines Freien Berufes

Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte e.V. (FVDZ) hat die deutsche Zahnärzteschaft aufgerufen, per Brief/E-Mail oder Telefax gegen die Inhalte der vom ärztlichen Kollegen und Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) geplanten Novellierung der Privatgebührenordnung (GOZ) zu protestieren. Im Text des Protestbriefes heißt es u.a.:

„Die komplette Verweigerung einer Punktwertanhebung nach 23 Jahren Gebührenstillstand empfinde ich als Missachtung meiner Arbeit zum Wohle meiner Patienten. [...] Ich schließe mich der berechtigten Forderung des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte, der Zahnärztekammern und der Kassenzahnärztlichen Vereinigungen nach betriebswirtschaftlich kalkulierten Gebühren, einem Ausgleich für 23 Jahre nicht berücksichtigte Kostensteigerungen und darüber hinaus einer angemessenen Punktwerterhöhung an."

In dem Anschreiben zum Aufruf wird der GOZ-Entwurf aus dem Ministerium Dr. Röslers als eine Missachtung des zahnärztlichen Berufstandes eingestuft. Diese Version könne weder fachlich noch betriebswirtschaftlich als Maßstab für eine zeitgemäße Darstellung und Bewertung wissenschaftlich basierter Zahnmedizin akzeptiert werden.

Quelle: FVDZ

Das Schreiben zum Aufruf können Sie lesen, wenn  Sie  h i e r  k l i c k e n.

Den Protestbrief an Dr. Rösler können Sie herunterladen, wenn Sie  h i e r  k l i c k e n.

Oder Sie beteiligen sich online an dem Protest direkt auf der Homepage des FVDZ.

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