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Hildesheimer Zahnärzte: Modernisierung der Gebühren-ordnung überfällig!
Besorgt beobachten die Hildesheimer Zahnärzte die aktuell in den Medien ablaufende Diskussion über die private Gebührenordnung (GOZ). Diese geht nämlich nicht nur nach ihrer Auffassung weitestgehend am Thema vorbei. „Natürlich muss bei der in diesem Jahr anstehenden Neufassung der Privatgebührenordnung eine Anpassung der Honorare nach 23 Jahren Stillstand erfolgen", so Zahnarzt Dr. Theodor Rittmeier von der Hildesheimer Initiative für Zahngesundheit e.V. (HIZ), „alles andere wäre bei den bisher in diesem Zeitraum unausgeglichen gebliebenen Preissteigerungen ungerecht. Von keinem anderen Berufsstand wird verlangt, hochqualifizierte und mit großer Verantwortung erbrachte Leistungen heute noch zu Preisen aus dem Jahr 1988 zu erbringen."
Der wesentlichste Punkt werde aber in der laufenden Berichterstattung in Zeitungen und Fernsehen vergessen: „Die Zahnheilkunde ist einer der dynamischsten Bereiche der Medizin. Hier gibt es eine Fülle von wissenschaftlichen Innovationen, die den Patienten zugutekommen. Und sämtliche neuen Verfahren existieren überhaupt nicht in dem Gebührenverzeichnis von 1988", erläutert Dr. Bodo Heckroth, Bezirksstellenvorsitzender der Zahnärztekammer für Hildesheim. Dazu zählen laut Rittmeier und Heckroth beispielsweise die mittlerweile zum Standardrepertoire einer jeden Praxis gehörende Professionelle Zahnreinigung (PZR) und auch die zahnfarbenen Füllungen in besonderer Befestigungstechnik. „Es ist ein Unding, dass wir hier seit Jahren mit „provisorischen Gebührenziffern" arbeiten müssen", beklagen die beiden Zahnärzte. Sie fordern daher eine Modernisierung der privaten Gebührenordnung, die dem Stand von 2011 und nicht dem der 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts entspricht.
Quelle: Pressemitteilung der HIZ
